Leitfaden - Bundesverband Wach- und Diensthunde e.V.

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Ausbildung_Prüfung
Steffen Ohrtmann
Vorwort zum Leitfaden für Eigensicherung

„Die Eigensicherung ist der Selbstschutz von Personen vor Gefahren für Leib und Leben.“
In der heutigen Zeit ist es immer wichtiger geworden, dass Diensthundeführer aber auch Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen ohne Hund, auf die Eigensicherung größten Wert legen. Im Ernstfall kann es fatale Folgen haben, wenn bei der Eigensicherung beim Streifengang oder beim Betreten eines Gebäudes Fehler gemacht werden.
Deshalb müssen die Wachleute dafür sensibilisiert werden, das Umfeld gut zu beobachten und strukturiert sowie routiniert vorzugehen. Auch ist es wichtig ein gesundes Misstrauen zu entwickeln um die nötige Umsicht zu behalten
Hier kann ein Lehrgang helfen, der die Mitarbeiter dann sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis schult. Durch Übungen und vermitteltes Wissen werden diese sensibilisiert und erlangen Sicherheit in ihrer Tätigkeit.
Bei der Eigensicherung gibt es dabei viele Parallelen zwischen der Sicherung mit und ohne Hund. Jedoch gibt es weiterführend auch Unterschiede für die Diensthundeführer.
Bei der Arbeit mit einem Diensthund steht die Teamarbeit an erster Stelle. Der Hund ist dabei immer die Deckung für den Hundeführer. Entscheidend ist es hierbei, den Hundeführer so zu schulen, dass das Ablegen des Hundes bei der Kontrolle und beim Abtasten von Personen stets so erfolgt, das der Weg vom Hund zu der zu kontrollierenden Person grundsätzlich frei ist. Ist der Weg versperrt kann der Hund einen Überfall auf seinen Hundeführer nicht abwehren.
Für alle Maßnahmen, welche eingeleitet werden, gilt: „Eine Maßnahme ist verhältnismäßig, wenn der Grundrechtseingriff weniger schwer wiegt als das Ziel der Maßnahme.“

Steffen Ohrtmann-Hofmeister
- Leiter Ausbildungs- und Prüfungswesen des BvWD e.V. -
Die Homepage wurde aktualisiert am: 05.12.2017
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